A: und K:

Ich möchte euch hier einen kleinen Dialog zeigen den ich mal geschrieben habe, er handelt von einem Mädchen (K welches so stark an sich zweifelt und sich so alleine fühlt, dass sich in ihrem Kopf eine Stimme entwickelt, die ihr einredet sie wäre ihre Freundin sie aber doch nur zerstört. Es geht in diesem Text um die Lebenseinstellung Pro Ana also für Magersucht, die Mädchen die sich auf diese Weise zerstören, sehen die Anorexie als eine Art Freundin an die sie immer unterstüzt. Mit dem Dialog wollte ich versuchen möglichst realitätsnah darzustellen wie diese Mädchen in den Teufelskreis der Magersucht reingeraten sind...

A: Hey.

K: Oh ähm...wer bist du?

A: Mein Name ist Anorexia Nervosa, aber du darfst mich Ana nennen.

Was hast du heute noch vor?

K: Ich weiß nicht ein wenig lesen oder chatten vielleicht...

A: Aha. Und was willst du Morgen machen?

K: Ich weiß nicht ich fahre kurz zu meinem Pferd und reite vielleicht. Mal schauen was ich dann mache.

A: Geht das immer so?

K: Was denn?

A: Machst du immer einfach gar nix?

K: Ich mache doch ganz viel ich fahre zum Pferd und ab und zu shoppen...

A: Ab und zu...vielleicht. Und gefällt dir das immer nichts zu machen und sich zu langweilen?

K: Ich weiß nicht. Eigentlich nicht so....

A: Aha. Und weißt du warum dir immer so langweilig ist?

K: Nein denke nicht.

A: Liegt es vielleicht daran das du es zu nichts gebracht, versagt hast?

K: Vielleicht..

A: Fühlst du dich denn gut?

K: Was heißt schon sich gut  fühlen?

A: Ja. Hübsch und schlank, begehrenswert?

K: Denke eher nicht.

A: Aha. Hast du schon einmal versucht das zu ändern?

K: Nein. Bisher noch nie.

A: Und willst du das ändern? Willst du von anderen geliebt, verehrt, umsorgt und akzeptiert werden?

K: Ja würde ich schon wollen.

A: Und was hält dich davon ab?

K: Ich weiß nicht es ist so schwer.

A: Ah. Du findest es schwer. Aber schwer ist nicht unschaffbar...

Ich könnte dir helfen. Könnte dich schön machen...

K:Echt? Würdest du das für mich tun? Mir hat noch nie jemand seine Hilfe angeboten.

A: Keine Ursache du musst nur auf das hören was ich dir sage. Du musst Kalorien zählen, Sport treiben und vor allem aber musst du mir treu bleiben. Lass dich von niemand anderem mehr irgendetwas einreden, du bist nicht schlank, du bist fett, du passt kaum durch die Tür andere ekeln sich vor dir. Vergiss das nie. Es wird schwer sein das Ziel zu erreichen, aber du wirst stärker sein als alle anderen vor allem stärker als du, du wirst stärker sein und nicht essen. Alle werden dich beneiden, sie wollen sein wie du wenn du es geschafft hast, es gibt dann niemand mehr der dir das Wasser reichen kann....Du musst nur auf mich hören...

 

Einige Monate später.

K. kommt Nachhause, zum ersten Mal seit langem ist sie ganz allein, ihr Magen knurrt. Sie muss essen obwohl sie weiß das es falsch ist, das alle arbeit wieder verloren geht. Sie will nur ein winziges Stück Schokolade essen nur um sich an den Geschmack zu erinnern, doch K. Isst die ganze Tafel. Alle Nahrung die sie finden kann. Ana schreit, K. Hört sie nur leise. Ana wird lauter rüttelt an ihr...

A: Du fette hässliche Kuh du hast mir treue geschworen und jetzt verlässt du mich? Es ist nicht so das ich ohne dich  nicht leben kann. Aber du brauchst mich willst du wieder so fett sein wie am anfang, du hast dein Ziel doch schon fast erreicht. Willst du etwa nie wieder Stolz sein weil dir jemand sagt wie schlank du aussiehst? Tut es dir gar nicht leid? Du hast gefressen wie ein Schwein und ich dachte du wärst stärker geworden. Aber da habe ich mich geiirt du bist immer noch die gleiche Versagerin wie damals.

K jetzt schluchzend am Boden liegend:

Es tut mir leid, ana hilf mir ich will nicht wieder hässlich und fett sein ich will nicht das man sich vor mir ekelt. Was soll ich tun.

A: Steh auf sei stark. Gehe ins Bad. Erbreche dich bis du nur noch Galle und Blut spuckst, dann komme wieder heraus, kaufe das ganze widerliche Zeug nach damit niemand was merkt und gehe Joggen, so schnell und weit du kannst mindestens 2 Stunden und wenn du stark bist gehst du danach noch schwimmen. Und ich warne dich wenn du je wieder etwas isst oder auch nur daran denkst an etwas zu essen, verlasse ich dich du wirst wieder hässlich und nicht ein Mensch wird dich mehr beneiden...

 

K. schleppt sich mit einem glücklichen lächeln ins Bad denn es besteht wieder ein wenig Hoffnung, wenn sie stark bleibt...

 

 

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ich hoffe das dieser text nicht triggernd auf euch wirkt, ich selbst möchte noch mal betonen leide nicht unter magersucht. würde mcih über kommis sehr gerne freuen... hatte selber noch die idee das dass mädchen also K: erst im laufe der Geschichte von M zu K wechselt ( in der Bezeichnung) ich denke das hätte noch mal verdeutlicht, das das mädchen während der geschichte krank wird... also M_mädchen und K_krank....aber ich wollte euch den dialog sozusagen roh präsentieren in nächster zeit werden mehr solcher texte folgen...

auch einige eigene erfahrungen und erlebnisse möchte ich bald noch schildern....

das aber sollte mein erster text sein...würde mich über kommis sehr freuen...

lg

 

18.8.11 23:39

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